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Regatten

Segelanweisungen der SKGB

  1. Allgemeines

    Die Wettfahrten werden gesegelt nach den Wettfahrtregeln Segeln der International Sailing Federation (ISAF), den Ordnungsvorschriften des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), den jeweiligen Klassenvorschriften und diesen Segelanweisungen. Die Steuerleute müssen im Besitz des vom DSV vorgeschriebenen Führerscheines und Mitglied in einem DSV-Verbandsverein sein.

    Es dürfen nur Segel mit den gemeldeten Unterscheidungszeichen geführt werden. Die Wettfahrtleitung kann Änderungen bei wichtigem Grund und rechtzeitiger Anmeldung zulassen.

    Bekanntmachungen an die Teilnehmer werden bis zu 30 Minuten vor dem Start beim Regattabüro ausgehängt, jedoch nicht mehr nach der Steuermannsbesprechung. Die Steuermannsbesprechung findet etwa 30 bis 45 Minuten vor einer Wettfahrt statt.

    Die Wettfahrtleitung kann die Wettfahrt beenden, wenn sich nur noch wenige Boote auf der Bahn befinden und seit dem Zieldurchgang des ersten Bootes der betreffenden Klasse 30 Minuten vergangen sind.

  2. Der Kurs

    Jede Runde besteht aus einem Dreieckskurs und einem Linearkurs (olympisches Dreieck). Die ungefähre Lage der Bahnmarken ist aus der Kurskarte zu entnehmen. Der Kurs wird durch Tafeln am Startprahm beim Ankündigungssignal angezeigt:

    Erste Tafel: eine Ziffer gibt die Anzahl der zu segelnden Runden an
    Zweite Tafel: bei grüner Tafel sind alle Bahnmarken an Steuerbord, bei roter Tafel an Backbordseite zu lassen
    Dritte bis siebte Tafel: fünf Ziffern geben die zu rundenden Bahnmarken in der Reihenfolge an

    Abweichungen werden von der Wettfahrtleitung bekanntgegeben.

  3. Start- und Ziellinie

    Die Start- und Ziellinie verläuft zwischen dem Flaggenmast des Startprahms und einer Boje oder Bahnmarke. Start- und Ziellinie müssen sich nicht an der gleichen Stelle befinden.

  4. Der Start

    Wenn die Wettfahrtleitung nichts anderes bekannt gibt, starten weitere Klassen in Abständen von fünf Minuten. Eine Wettfahrt wird nur gestartet, wenn mindestens drei Boote im Startgebiet erscheinen. Ein Boot, das zehn Minuten nach seinem Startsignal nicht gestartet ist, kann als nicht gestartet gewertet werden.

  5. Bahnverkürzung

    Signalisiert die Wettfahrtleitung Bahnverkürzung, wird der neue Kurs oder die Anzahl der Runden am Startprahm angezeigt oder durch Zuruf bekanntgegeben.

  6. Wertung

    Die Wettfahrten werden nach Anhang A der Wettfahrtregeln Segeln unter Verwendung des Low-Point-Systems gewertet. Wenn wenigstens vier Wettfahrten gewertet wurden, wird das schlechteste Ergebnis eines Bootes gestrichen.

  7. Proteste

    Die Protestfrist beträgt 45 Minuten nach Ende der Wettfahrt. Werden mehrere Wettfahrten ohne Pause gesegelt, beginnt die Protestfrist nach der letzten Wettfahrt. Protestformulare sind im Regattabüro erhältlich.

    Gemäß WR 67 kann das Schiedsgericht ein Boot bei Verstoß gegen WR 42 (Vortrieb), in Ergänzung der WR 67 auch bei Verstoß gegen WR 28 (Absegeln der Bahn) oder WR 31 (Berührung einer Bahnmarke) ohne Verhandlung bestrafen. Nur eine solche Disqualifikation wegen Verstoßes gegen WR 42 kann nicht gestrichen werden.

Segel- und Kanugemeinschaft Bruchertalsperre
— Wettfahrtausschuß —

Dieser Textteil der Segelanweisungen ist auch im Acrobat-Format verfügbar. Weitere Bestandteile sind Signaltafel und Kurskarte:

[Bild von Kurskarte und Signaltafel]

Diese Grafik der Kurskarte einschließlich Signaltafel ist im Acrobat-Format in den folgenden beiden Varianten zum Download verfügbar:


Letzte Änderung: 2009-12-05